Inhalt des Buches „Gene und Kulturen am Weg zum Wissen“
Die Entwicklung des menschlichen Geistes zeigt sich daran, in welchem Ausmaß der Mensch im Lauf der Evolution befähigt war und ist, die Strukturen und Vorgänge der ihn umgebenden Welt, aber auch innerhalb seines eigenen Körpers und Geistes, zu erfassen und die kausalen Zusammenhänge zwischen den Dingen und Vorgängen zu erkennen. Kausale Zusammenhänge werden schon bei Tieren erkannt, wenn z.B. ein Grashalm verwendet wird, um Termiten als Nahrung aus den Löchern des Termitenhügels zu holen, wenn mit einem Stein eine Nuss zertrümmert wird oder wenn innerhalb einer Gruppe Sozialverhalten abgeschätzt wird. Mit der Herstellung einer symmetrischen Klinge aus Feuerstein hat der frühe Mensch bereits ein Verständnis für kausale Zusammenhänge entwickelt, das weit über das der Tiere hinausgeht. Die sich auf dem Weg vom Tier zum Menschen offensichtlich entwickelnde Fähigkeit, kausale Zusammenhänge zu entdecken, geht dabei einher mit der Entwicklung eines größeren und leistungsfähigeren Gehirns. Die Entwicklung dieses Gehirns ist ein Prozess, der nicht mit dem Entstehen des modernen Menschen der Gattung Homo Sapiens vor 300000 Jahren beendet wurde und zum Stillstand kam, sondern weiter angedauert hat und in weit voneinander entfernten Regionen der Welt auch unterschiedlich verlaufen ist. Die Evolution ist ein Prozess, der niemals zum Stillstand kommt, auch nicht beim Menschen. Es wäre absurd anzunehmen, dass die biologische Entwicklung des Gehirns, die verbunden ist mit der geistigen Leistungsfähigkeit, hier eine Ausnahme gemacht hat. Wie bei den Tieren innerhalb einer Art gibt es auch beim Menschen in Anpasssung an die global sehr unterschiedlichen Lebensräume oder durch Zufall evolutionär bedingte Variationen. Diese zeigen sich nicht nur in Äußerlichkeiten wie etwa der Haut- und Haarfarbe, der Form der Augen oder Nasen, sondern unter anderem auch in der Struktur des Gehirns. So wie es innerhalb einer Ethnie, wie etwa der Europäer, auf Grund genetischer Variationen bei den einzelnen Individuen viele Formen des Aussehens und verschieden ausgeprägte charakterliche Eigenschaften und Intelligenzen gibt, so gibt es auch deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Ethnien, nicht nur in der äußeren Erscheinung, sondern auch in den geistigen Eigenschaften. Das ist ein wesentlicher Inhalt dieses Buches und wird wissenschaftlich nachgewiesen.
Die Aussagen dieses Buches stützen sich auf Ergebnisse von Sprachwissenschaft, Verhaltensforschung, Anthropologie, differentieller Psychologie, Vererbungslehre, Evolutionstheorie und Genetik und beziehen sich auch auf alle anderen Wissenschaften und Kulturgüter der Menschheit. Alle wesentlichen Aussagen beruhen auf der Zitierung höchst anerkannter Wissenschaftler und wichtiger wissenschaftlicher Institutionen.
Im Kapitel 2 wird aus verschiedenen Blickwinkeln das Wesen der Intelligenz beleuchtet und es geht um die Existenz der Intelligenzunterschiede zwischen Individuen und zwischen Ethnien. Insbesondere wird hier auch gezeigt, dass Gehirne nicht gleich sind und verschiedene Ausprägungen von biochemischen und physikalischen Eigenschaften der Gehirne mit unterschiedlicher Intelligenz zusammenhängen. Die Intelligenz ist weit überwiegend erblich bedingt und in unterschiedlichen Ethnien im Mittelwert unterschiedlich hoch. Der mittlere Intelligenzquotient einer Ethnie ist stark korreliert mit dem Bruttosozialprodukt, dem Bildungserfolg und dem nationalen Wohlergehen.
Im umfangreichen Kapitel 3 wird gezeigt, wie die Intelligenzunterschiede zwischen verschiedenen Ethnien einhergehen mit dem unterschiedlichen Entwicklungsstand der zugehörigen Kulturen.
Der Entwicklungstand einer Kultur wird hier daran gemessen, wieweit es in dieser Kultur gelungen ist, die Welt in einem wissenschaftlich begründbaren kausalen Wirkungsgefüge zu begreifen und dieses Wissen in eine Verbesserung der Lebensverhältnisse für die einzelnen Menschen umzusetzen. Dies ist ein Weg, den alle Kulturen beschritten haben, auf dem sie aber unterschiedlich weit vorangekommen sind. Schon bei den Steinzeitmenschen und allen frühen Kulturen war stets das Bestreben vorhanden, Vorgänge in ihrer Umwelt in ihrem kausalen Wirkungsgefüge zu begreifen, um daraus Vorteile im Überlebenskampf zu ziehen. So war es z.B. auf der Jagd ein überlebenswichtiger Vorteil, zu wissen, welche Ursachen es hatte, wenn das Wild den einen oder anderen Standort bevorzugte. Die Komplexität der Welt ist groß und so war es den frühen sich entwickelnden Menschen und Kulturen nicht möglich, diese Welt sozusagen auf einen Schlag zu durchschauen. Entsprechend ihrem fortschreitenden geistigen Entwicklungsstand war dies nur nach und nach und bis zu einem gewissen Grad möglich. Die anfangs große Unwissenheit einerseits und andrerseits der Drang nach Kausal- und Welterklärungen beförderten die Menschheit zunächst in eine spekulative Welt aus Geistern, Dämonen, Magie, Mythen, Göttern und Religionen. Die Höherentwicklung der Kulturen zeigt sich darin, in welchem Ausmaß es gelungen ist, die pseudokausalen Erklärungsmuster dieser spekulativen Weltmodelle zu ersetzen durch Erklärungen, die dem heutigen Stand der Wissenschaften entsprechen. Dabei war und ist es auch ein Teil des geistigen Ringens, Verfahren und Kriterien zu entwickeln, die es erlauben, Aussagen zweifelsfrei auf ihren Wahrheitsgehalt und damit auf ihre Übereinstimmung mit der Wirklichkeit zu überprüfen, d.h. den heutigen Wissenschaftsbegriff zu entwickeln.
Kapitel 4 beleuchtet die Tatsache, dass auch alle Charaktereigenschaften stark erblich bedingt sind, ethnisch unterschiedlich ausfallen und mit der jeweils entwickelten Kultur zusammenhängen. Die Entwicklungsgeschwindigkeiten der Kulturen und die letztlich eintretende Stagnation auf einem bestimmten Niveau hängen eng zusammen mit der Intelligenz und den Charaktereigenschaften.
In Kapitel 6 werden die Folgen der ungesteuerten Migration nach Europa reflektiert. Dabei steht der für die Zukunft entscheidende Bildungssektor im Vordergrund und im Zusammenhang damit auch die Bedrohung des europäischen genetischen Erbes und der europäischen Kultur.